Digitales Rauschen im Blätterwald

Pro und Contra eBook: Verlage versus Leser

Die Industrie forciert das eBook. Doch was wollen die Leser? Verlage und Wissenschaft setzen auf die umfangreichen Möglichkeiten der digitalen Technologie. Während sie schon in einer multimedialen Zukunft ohne Print schwelgen, sehen die Benutzer das Ganze sehr von der praktischen Seite. Macht das digitale Buch das gute alte Lese-Feeling kaputt?

Für Peter Schmid-Meil vom Franzis-Verlag

ist die Sache klar: „Jeder sollte ein Gerät haben.“
Unterschiedliche Bedürfnisse können maßgeschneidert aus dem unterschiedlichen Angebot auf das Buch mit Bildschirm gezaubert werden. Zusätzliche Möglichkeiten interaktiver und multimedialer Präsentation des Inhaltes führen zu schnellerem Lernen. Gregor Erkel von der Deutschen Telekom, Pageplace setzt auf Mobilität. Pendler und Geschäftsreisende können das, woran sie gerade arbeiten leicht und kompakt dorthin mitnehmen, wo sie gerade sind.
 

Britta Friedrich
Britta Friedrich
Das Publikum auf der Frankfurter Buchmesse sieht das ganz anders. Leser und Studenten reagieren viel emotionaler auf die Frage nach dem digitalen Buch. Ist so ein mikroelektronisches Produkt nicht viel zu anfällig für den Alltag? Das papierne Buch liegt vielen nach wie vor gut in der Hand. Sie würden auf Dauer das Blättern und die Kaffeeflecken auf der Zeitung vermissen. Doch neben der Haptik und Gemütlichkeit beim Lesen geht es den Nutzern auch um handfeste Anwendbarkeit. „Ich lese nicht so gerne am Bildschirm“, sagt ein junger Mann.
 


Text: Boris Alexander Knop

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Mo, 16.01.2012 0

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29.11.2009

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Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.

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