
stadt ohne geld?
- Serie: Kreativ.Quartier.Ruhr, Ökonomie
Allerorts wird derzeit über den urbanen Lebensraum diskutiert, der bereits heute die Heimat von mehr als 50 Prozent aller Menschen weltweit ist und UN-Schätzungen zufolge bis 2025 zwei Drittel der Menschheit beherbergen wird. Kein Wunder, dass momentan der Streit darüber ausbricht, wem welches Stück vom Kuchen zusteht.
Der Strukturwandel vom alten Industriekapitalismus zur neuen Kreativökonomie verlagert die Frontlinie des Konfliktes um den urbanen Lebensraum und seine Nutzung und Gestaltung in den Bereich von Kultur und so genannten „weichen Standortfaktoren“. Künstler fordern ein „Recht auf Stadt“, Richard Floridas „Creative Class“ hat in der Wirtschaft die Gier nach dem Potential der Kreativen geweckt und Gentrifizierungswellen spülen die gewachsenen Strukturen in den Metropolen gründlich durch.
Auf der Suche nach Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft lädt das Institut für urbane Krisenintervention (IfuK) zur Expedition in die „Stadt ohne Geld“. Die Koproduktion des Schauspiels Dortmund mit dem IfuK und den Künstlergruppen kainkollektiv und sputnic fragt danach, was passiert, „wenn Kreativität zur Doublette der ökonomischen Logik und Kunst zum Standortfaktor wird“. In einem umfassenden Programm aus thematischen Inszenierungen, öffentlichen Streitgesprächen und Clubevents mit Konzerten und Filmvorführungen werden Veränderungen reflektiert und ihre kritische Diskussion vorangetrieben.
Ab dem 6. Oktober 2010 startet die Reihe mit zahlreichen Programm-Highlights, unter anderem mit dem Außenlabor „strukturwandeln“ und vier außergewöhnlichen Stadtführungen durch Dortmund (7.10.), zahlreichen Inszenierungen und öffentlichen Streitgesprächen, etwa am 28.10. mit einer Diskussionsrunde im HCC Dortmund, in der Künstler, Stadtsoziologen, Politiker und andere Experten aus Dortmund und ganz Deutschland über das Phänomen „Kreativwirtschaft“ debattieren.
Das komplette Programm und Hintergrundinformationen gibt es auf der Webseite zur Reihe, www.stadtohnegeld.de oder auf der Seite des Institutes für urbane Krisenintervention www.ifuk.org
Ähnliche Beiträge
Externe Links
Der Strukturwandel vom alten Industriekapitalismus zur neuen Kreativökonomie verlagert die Frontlinie des Konfliktes um den urbanen Lebensraum und seine Nutzung und Gestaltung in den Bereich von Kultur und so genannten „weichen Standortfaktoren“. Künstler fordern ein „Recht auf Stadt“, Richard Floridas „Creative Class“ hat in der Wirtschaft die Gier nach dem Potential der Kreativen geweckt und Gentrifizierungswellen spülen die gewachsenen Strukturen in den Metropolen gründlich durch.
Auf der Suche nach Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft lädt das Institut für urbane Krisenintervention (IfuK) zur Expedition in die „Stadt ohne Geld“. Die Koproduktion des Schauspiels Dortmund mit dem IfuK und den Künstlergruppen kainkollektiv und sputnic fragt danach, was passiert, „wenn Kreativität zur Doublette der ökonomischen Logik und Kunst zum Standortfaktor wird“. In einem umfassenden Programm aus thematischen Inszenierungen, öffentlichen Streitgesprächen und Clubevents mit Konzerten und Filmvorführungen werden Veränderungen reflektiert und ihre kritische Diskussion vorangetrieben. Ab dem 6. Oktober 2010 startet die Reihe mit zahlreichen Programm-Highlights, unter anderem mit dem Außenlabor „strukturwandeln“ und vier außergewöhnlichen Stadtführungen durch Dortmund (7.10.), zahlreichen Inszenierungen und öffentlichen Streitgesprächen, etwa am 28.10. mit einer Diskussionsrunde im HCC Dortmund, in der Künstler, Stadtsoziologen, Politiker und andere Experten aus Dortmund und ganz Deutschland über das Phänomen „Kreativwirtschaft“ debattieren.
Das komplette Programm und Hintergrundinformationen gibt es auf der Webseite zur Reihe, www.stadtohnegeld.de oder auf der Seite des Institutes für urbane Krisenintervention www.ifuk.org
Ähnliche Beiträge
- Leben ohne Gentrifidingsbums - Was passiert, wenn man Künstlern Wohnraum stellt?
- Charles Landry - "Veränderung ist an sich schon ein kultureller Prozess"
- Verwaltung oder Entfaltung? Ein Kommentar zum Kulturstandort Ruhrgebiet
- Gentrifidingsbums - oder ein Stadion für Alle
Externe Links
Mo, 04.10.2010
0
Kommentar hinzufügen
Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Ähnliche Beiträge
Thema
Stadt
Branche
Aktuelle Tweets
























