
Mein schlechter Film – Erzählung in 10 Teilen – Teil VI
Im Bild blauer Himmel, wir hören die Stimme eines Erzählers:
„Ich lag am Waldesrand
und weil meine Tränen flüchtig
mein Verstand schwer
und meine Füße alt und taub waren
begann ich die Welt zu verfluchen.
Ich verfluchte sie in all ihren Facetten.
und weil meine Tränen flüchtig
mein Verstand schwer
und meine Füße alt und taub waren
begann ich die Welt zu verfluchen.
Ich verfluchte sie in all ihren Facetten.
Bald erkannte ich, wenn ich Welt meinte,
meinte ich Mensch. Ich fluchte nicht über
Naturkatastrophen, sondern über Fremde.
Die mir Nahe standen, stieß ich an
und verbandelte mich mit Ihnen durch viele Gespräche
Vor anderen wich ich nach diesen Gesprächen zurück
und dennoch...
meinte ich Mensch. Ich fluchte nicht über
Naturkatastrophen, sondern über Fremde.
Die mir Nahe standen, stieß ich an
und verbandelte mich mit Ihnen durch viele Gespräche
Vor anderen wich ich nach diesen Gesprächen zurück
und dennoch...
So oft ich sprach, so oft ich fluchte
so oft ich glaubte, die Wut sei verraucht
So oft ich lachte, so oft ich hustete
Mein Wut lud sich mir wieder auf
so oft ich glaubte, die Wut sei verraucht
So oft ich lachte, so oft ich hustete
Mein Wut lud sich mir wieder auf
Und ich schleudere sie zurück
und ich verliere jede Form
warum haben die einen es leicht
bei anderen wird nachgetreten
und ich verliere jede Form
warum haben die einen es leicht
bei anderen wird nachgetreten
Egal was das heißt
ich werde immer wieder in den Wald zurückgehen.“
ich werde immer wieder in den Wald zurückgehen.“
Ende Teil VI
Mo, 22.02.2010
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