
Kunst am Moltkeplatz: Skulpturenfest 2011
- Serie: Kunst
Kunst im öffentlichen Raum auf dem Moltkeplatz in Essen erhalten, fördern und entwickeln – das ist das Ziel des von der Anwohnerschaft gegründeten Vereins Kunst am Moltkeplatz KaM.
Dazu hat der Verein Patenschaften für die Skulpturen und Kunstgegenstände auf der Skulpturenwiese übernommen. Acht Kunstwerke sind dort aufgestellt: von den Künstlern Heinz Breloh, Christa Feuerberg, Hannes Forster, Gloria Friedmann, Lutz Fritsch, Friedrich Gräsel, Ansgar Nierhoff und Ulrich Rückriem.
Am Samstag, 18. Juni 2011, ab 15 Uhr feiert der Verein ein Skulpturenfest auf der Skulpturenwiese des Moltkeplatzes und begeht damit auch sein fünfjähriges Vereinsjubiläum.

Einer der ältesten Künstler ist der 84-jährige Friedrich Gräsel mit seiner Skulptur Hannover Tor, eine der jüngsten Künstlerinnen ist die 33-jährige Leunora Salihu mit ihrer für den Standort Moltkeplatz entwickelten und angefertigten temporären Skulptur Tube End. Ihre Skulptur soll bis September 2011 am Moltkeplatz aufgestellt bleiben und ist das zweite innerhalb des vom Verein gestarteten Projekts Junge Kunst am Moltkeplatz. Die Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf und Meisterschülerin von Tony Cragg ist 14. Lehmbruck-Stipendiatin.

Friedrich Gräsel, der bereits 1968 erste großte Rohrskulpturen geschaffen hat, freut sich über das Werk der jungen Künstlerin: „Es kommt Neues auf den Platz. Das ist eine hohe Begabung über das Vorhandene zu springen.” Inspiriert von der Industrie benutzt der Bochumer Friedrich Gräsel für seine Plastiken Stahlelemente, vorzugsweise Rohrelemente, die er zu Formskulpturen zusammensetzt. Dabei sind seine Röhrenplastiken manchmal auch funktionsgebunden und werden als Entlüftungsschächte verwendet.
Friedrich Gräsel hat Kunstwerke in ganz Deutschland geschaffen, im Ruhrgebiet zum Beispiel das Europa Tor am Nordsternpark Gelsenkirchen, die Schiffsketten am Folkwang-Museum oder am Bochumer Colloseum die Sieben Stahlstelen.

„Ich übernehme meine Materialien als so genanntes Halbzeug”, beschreibt Friedrich Gräsel seine Arbeit, „also von der Industrie vorgefertigte Rohrelemente. Und nicht nur die Formen haben einen Bezug zur Industrie, auch die Farbigkeit meiner Skulpturen haben eine Bedeutung aus der Industrie. Zusammen ergeben die Elemente Raum, Bewegung und Körper.”
Friedrich Gräsel wird zum Skulpturentag am 18. Juni 2011 auf der Skulpturenwiese vor Ort sein.
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Dazu hat der Verein Patenschaften für die Skulpturen und Kunstgegenstände auf der Skulpturenwiese übernommen. Acht Kunstwerke sind dort aufgestellt: von den Künstlern Heinz Breloh, Christa Feuerberg, Hannes Forster, Gloria Friedmann, Lutz Fritsch, Friedrich Gräsel, Ansgar Nierhoff und Ulrich Rückriem.
Am Samstag, 18. Juni 2011, ab 15 Uhr feiert der Verein ein Skulpturenfest auf der Skulpturenwiese des Moltkeplatzes und begeht damit auch sein fünfjähriges Vereinsjubiläum.

Leunora Salihu: Tube End (2010)
Einer der ältesten Künstler ist der 84-jährige Friedrich Gräsel mit seiner Skulptur Hannover Tor, eine der jüngsten Künstlerinnen ist die 33-jährige Leunora Salihu mit ihrer für den Standort Moltkeplatz entwickelten und angefertigten temporären Skulptur Tube End. Ihre Skulptur soll bis September 2011 am Moltkeplatz aufgestellt bleiben und ist das zweite innerhalb des vom Verein gestarteten Projekts Junge Kunst am Moltkeplatz. Die Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf und Meisterschülerin von Tony Cragg ist 14. Lehmbruck-Stipendiatin.

Friedrich Gräsel: Hannover Tor (1978/1981)
Friedrich Gräsel, der bereits 1968 erste großte Rohrskulpturen geschaffen hat, freut sich über das Werk der jungen Künstlerin: „Es kommt Neues auf den Platz. Das ist eine hohe Begabung über das Vorhandene zu springen.” Inspiriert von der Industrie benutzt der Bochumer Friedrich Gräsel für seine Plastiken Stahlelemente, vorzugsweise Rohrelemente, die er zu Formskulpturen zusammensetzt. Dabei sind seine Röhrenplastiken manchmal auch funktionsgebunden und werden als Entlüftungsschächte verwendet.
Friedrich Gräsel hat Kunstwerke in ganz Deutschland geschaffen, im Ruhrgebiet zum Beispiel das Europa Tor am Nordsternpark Gelsenkirchen, die Schiffsketten am Folkwang-Museum oder am Bochumer Colloseum die Sieben Stahlstelen.

„Ich übernehme meine Materialien als so genanntes Halbzeug”, beschreibt Friedrich Gräsel seine Arbeit, „also von der Industrie vorgefertigte Rohrelemente. Und nicht nur die Formen haben einen Bezug zur Industrie, auch die Farbigkeit meiner Skulpturen haben eine Bedeutung aus der Industrie. Zusammen ergeben die Elemente Raum, Bewegung und Körper.”
Friedrich Gräsel wird zum Skulpturentag am 18. Juni 2011 auf der Skulpturenwiese vor Ort sein.
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Sa, 18.06.2011
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Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.
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