
Gegen Kunstmanifeste - Definition ist Vergewaltigung!
- Serie: Kunst
Hatte gerade noch darüber nachgedacht, ein Kunstmanifest zu schreiben... Systemische Kunst, dachte ich, passt gut. Das habe ich dann erstmal gegoogelt und siehe da: Gibt es natürlich schon.
//Sie können das jetzt selbst lesen, ein interessanter Text von R. John, oder sie folgen mir einfach weiter//
Eines war mir nach der Lektüre dieses Aufsatzes klar: Es bedarf keines Manifestes und keines wissenschaftlichen Tonfalls zum Thema Kunst. Anti-Ästhetisches über Ästhetik zu schreiben, ist sicherlich nur eine von vielen bereichernden Außenansichten. Kunst zu machen heißt, sich der wissenschaftlichen Rationalität nicht im Geringsten unterzuordnen, wie keiner anderen Zuschreibung als der ästhetischen Qualität. Ästhetik ist ein Wahrnehmungsproblem und darum sage ich:
Ich bremse nicht für Erkenntnis! Defintionen sind Vergewaltigungen der ästhetischen Wahrnehmung!
Ich werde ganz sicher kein Kunstmanifest schreiben. Es ist alles eine Frage des Geschmacks. Dazu später mehr.
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Danke Joscha, dass Du kein Manifest schreibst ! Der liebe John hätte sich daran ein Beispiel nehmen sollen und seinen letzten Absatz "Kritische Ästhetik" auf sich selbst anwenden müssen: Nicht konventionelle Theorieschreiberei täte auch mal gut.