Die Rechtschaffenheit

Es straft sich nachts, wer Stimmen spricht
und jenseits jeden Glücks entfaltet
So rücksichtsfrei wie lichterloh
Sein Ahnenherr kühl spaltet
Und Rettungsringe werden froh
Ins nichts und nie geworfen
Verschleudert gar, wer glaubt mir, treu
Ist niemand mehr gescheitert
So Ratsaal ich such, so such ich Verstand
In Zeilen Pest steckt nimmermehr Vernunft
Denn wer den Abgesang nicht abklingt
Die Bosheit nicht dürftig in sengendes Eisen strickt
Der verweigert sich selbst aller Kunst
Streif mich, schickliche Böe
Schon mich, edler Verstand
Reife mit mir, kindliche Würde
Holpere mit mir, eiserne Hand
So wie sich ein paar Hufe küssen
So lebt sich zwischen Schreibergen aus Laub
Wem die Stimme der Wehmut in Herzen nicht tönet
Dem wäre prinzipiell keine Andacht gegenüber formulierbar
 
Mi, 14.04.2010 0

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03.12.2009

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